Netzentwicklungsplan

Strom
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Sie kennen die ÜNB noch nicht?

Die Übertragungsnetzbetreiber: Experten für Netzentwicklung

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Szenariorahmen 2030

Alles rund um den Szenariorahmen 2030 (Version 2019)

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Wie funktioniert Netzplanung?

Unsere Experten erklären es Ihnen in vier kurzen Filmen

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Netzplanung – vom Experten erklärt

Für das Gelingen der Energiewende spielt neben der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien die Weiterentwicklung des Übertragungsnetzes eine wichtige Rolle. Warum das so ist und wie die Planung des deutschen Höchstspannungsnetzes funktioniert, erklären Ihnen unsere Experten in vier Kurzfilmen.

Projekte
Des Netzentwicklungsplans

Aktuelles

Nachricht
12. November 2018

Umsetzungsbericht zum NEP und O-NEP 2030 (Version 2017) veröffentlicht

Nachricht
14. August 2018

Bundesminister Altmaier stellt „Aktionsplan Stromnetz“ vor

Nachricht
15. Juni 2018

Genehmigung des Szenariorahmens für den NEP 2030 (Version 2019)

NÄCHSTE TERMINE

ab 16. November 2018
  • NEP-Dialogveranstaltung
  • Projektkommunikation
  • Veranstaltungen Dritter
22
Do
November 2018
Veranstaltungen Dritter

Erfurt: Informationstag „Netzausbau und Mensch“

ab 11:30 Uhr bis 18:00 Uhr
IHK Erfurt, Anstädter Straße 34, 99096 Erfurt
Mehr erfahren

Haben Höchstspannungs-Stromnetze Auswirkungen auf uns Menschen? Um diese Frage zu klären, lädt die Bundesnetzagentur gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer zum Informationstag nach Erfurt ein. Hier erhalten Sie nicht nur Einblicke in die Arbeit der Bundesnetzagentur, sondern erfahren darüber hinaus alles über elektrische und magnetische Felder und den Einfluss von Stromleitungen auf das Landschaftsbild. Es wird um Anmeldung gebeten.

Wo stehen wir?

Orientierung finden Sie in unserer Grafik

Die Netzentwicklungspläne werden von verschiedenen Akteuren in einem iterativen Prozess erarbeitet. Damit wird den jeweils aktuellen technologischen und politischen Entwicklungen wie auch den gesellschaftlichen Ansprüchen Rechnung getragen. Die Netzentwicklungspläne und ihre Basis, der Szenariorahmen, werden daher alle zwei Jahre erstellt. Die einzelnen, wiederkehrenden Prozessschritte werden in der unten stehenden Grafik dargestellt.

  • NEP 2030 (2019)
  • NEP und O-NEP 2030 (2017)
  • Rahmenbedingungen
Timeline © SIMILE

Zahlen zum NEP

2.100 Stellungnahmen
502 Stellungnahmen
26.066 Stellungnahmen
15.637 Stellungnahmen
2.133 Stellungnahmen
46.438 Stellungnahmen in fünf Konsultationen
46.438 Stellungnahmen in fünf Konsultationen
Elektrische und magnetische Felder

Wählen Sie eine Regelzone aus

Die vier Übertragungsnetzbetreiber

Die ÜNB planen und warten das Höchstspannungsnetz und regeln den Netzbetrieb. Sie bringen das Know-how und die Erfahrung für einen sicheren Netzausbau mit. Damit sind sie verantwortlich für die Sicherheit und Stabilität des deutschen Energieversorgungssystems. Das heißt, sie müssen den überregionalen Stromaustausch über ihre Leitungen störungsfrei gewährleisten und dafür sorgen, dass sich Erzeugung und Verbrauch zu jeder Zeit im Gleichgewicht befinden. Die deutsche Energieinfrastruktur mit zeitgemäßen, effizienten und umweltschonenden Übertragungstechnologien zukunftsfähig zu machen, wird daher in den nächsten Jahrzehnten die zentrale Aufgabe der vier Übertragungsnetzbetreiber sein.

Amprion GmbH

In sieben Bundesländern - von Niedersachsen bis zum Saarland und weiter bis an die Grenze zu Österreich und der Schweiz: Mit rund 11.000 km betreibt Amprion vom Unternehmenssitz in Dortmund aus das längste Höchstspannungsnetz Deutschlands. In einem Netzgebiet von 73.100 km² versorgt Amprion 29 Millionen Einwohner mit Energie - rund um die Uhr. Fast 1.250 Mitarbeiter setzen sich an zahlreichen Standorten dafür ein, eine stabile, sichere und wirtschaftlich gerechte Stromversorgung zu gewährleisten.

Bis 2026 wird Amprion fast 5,6 Milliarden Euro in sein Übertragungsnetz investierten. Hauptanteilseigner sind deutsche Finanzinvestoren aus der Versicherungswirtschaft und Pensionskassen. Einen Minderheitsanteil hält die RWE AG.

Amprion befindet sich durch seine zentrale Lage in einer wichtigen Position auf dem Strommarkt. Über die Grenzen des eigenen Netzgebiets hinaus spielt Amprion eine bedeutende Rolle: Von den Unternehmensstandorten in Dortmund und Brauweiler bei Köln aus erfüllt das Unternehmen wichtige Funktionen in der Koordination der vier deutschen Regelzonen sowie im Bereich des internationalen Stromtransports. Amprion unterhält Kuppelleitungen zu neun ausländischen Übertragungsnetzbetreibern und kann damit die Wünsche europäischer Stromhändler mit höchster Transportsicherheit erfüllen. Diese Kapazitäten werden in den kommenden Jahren weiter wachsen.

50Hertz Transmission

Mehr als 40 Prozent der installierten deutschen Windenergieleistung kommen aus dem Netzgebiet von 50Hertz. Somit ist das Unternehmen nicht nur verantwortlich für die Stromversorgung von 18 Millionen Menschen, sondern auch für eine der größten Stromexportregionen Europas und ist Integrationsweltmeister für Strom aus erneuerbaren Energien.

Bei 50Hertz sind von acht Standorten aus rund 950 Mitarbeiter damit beschäftigt, für eine konstante Stromversorgung in ihren Regionen zu sorgen. Das Netzgebiet von 50Hertz erstreckt sich mit 109.360 km² über Berlin, Brandenburg, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Vom Transmission Control Centre in Neuenhagen bei Berlin aus wird das 9.980 km lange Netz gesteuert und überwacht. Der Unternehmenssitz ist in Berlin. 50Hertz ist verantwortlich für den Netzanschluss der deutschen Windparks in der Ostsee. Der erste kommerzielle Offshore-Windpark in der Ostsee, EnBW Baltic 1, ist seit Mai 2011 offiziell in Betrieb.

Anteilseigner von 50Hertz sind der belgische Übertragungsnetzbetreiber Elia und der australische Infrastrukturfonds IFM Investors. 50Hertz ist Teil der internationalen Elia-Gruppe.

TenneT TSO

Von der dänischen Grenze bis zu den Alpen: Auf 140.000 km², rund 40 Prozent der Fläche Deutschlands, verlassen sich mehr als 20 Millionen Einwohner auf die Stromversorgung durch die TenneT TSO GmbH. Der TenneT-Konzern führt das Wissen und die Innovationskraft aus zwei Nationen zusammen: Seit Oktober 2010 ist die TenneT TSO GmbH die deutsche Tochter des niederländischen Übertragungsnetzbetreibers TenneT. Als erster grenzüberschreitender Übertragungsnetzbetreiber Europas verbindet der Konzern die Stromleitungen zwischen Deutschland und den Niederlanden und bemüht sich in der internationalen Zusammenarbeit um Know-how-Transfer - insbesondere im Offshore-Bereich.

10.700 km Höchstspannungsnetz werden von der TenneT TSO und ihren rund 1.700 Mitarbeitern betrieben, gewartet und weiterentwickelt. Das Netzgebiet erstreckt sich von Schleswig-Holstein, durch Niedersachsen und Hessen bis nach Bayern. Die deutsche Unternehmensleitung agiert von Bayreuth aus, weitere Betriebszentren befinden sich in Lehrte bei Hannover und in Bamberg. Die Überwachung der Stromnetze geschieht in den Schaltleitungen, die in Lehrte und Dachau, nahe München, angesiedelt sind. Hier werden Lastfluss- und Netzsicherheitsrechnungen sowie Strombedarfsprognosen erstellt. Diese sind die Grundlage für den sicheren Stromtransport quer durch Deutschland und eine stabile Netzfrequenz.

Die TenneT Offshore GmbH, ein Schwesterunternehmen, befasst sich mit allen Belangen der Anschlussleitungen auf See, während die TenneT TSO die Übertragung auf dem Land sichert.

TransnetBW

Rund 600 Mitarbeiter der TransnetBW GmbH behalten jeden Tag mehr als 3.200 km Höchstspannungsnetz auf über 34.600 km² im Blick. Die TransnetBW GmbH betreibt das Übertragungsnetz in Baden-Württemberg, das über zahlreiche Kuppelstellen in das nationale und europäische Verbundnetz integriert ist. An den Regelzonengrenzen ist es direkt mit den Netzen innerhalb Deutschlands sowie mit Frankreich, Österreich und der Schweiz verbunden.

Sitz der Unternehmenszentrale ist Stuttgart. Das eigentliche Herzstück des Unternehmens aber liegt in Wendlingen, nahe Stuttgart. Die Hauptschaltleitung der TransnetBW ist eine der modernsten Europas. Von dort realisiert das Unternehmen auch den bundesweiten Belastungsausgleich für die aus Kraft-Wärme-Kopplung-Anlagen gewonnene Strommenge.

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