NEP-Dialogveranstaltung

Infomarkt zu NEP und O-NEP 2014

18. November 2014
ab 10:00 Uhr bis 14:30 Uhr
Berlin

Rund 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer folgten am 18. November 2014 der Einladung der Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) nach Berlin. Im Tagungswerk Jerusalemkirche boten die ÜNB Gelegenheit, sich über die zweiten Entwürfe von Netzentwicklungsplan (NEP) und Offshore-Netzentwicklungsplan (O-NEP) 2014 zu informieren sowie sich an fünf Themeninseln mit den Experten über verschiedene Aspekte auszutauschen.

Die Veranstaltung eröffneten die Vorträge von Marius Strecker (TenneT) und Dr. Christoph Dörnemann (Amprion), die die wichtigsten Entwicklungen vom ersten zum zweiten Entwurf des NEP 2014 und die Schwerpunktthemen der Konsultation vorstellten. Weiterführend informierte Stefan Sprenkmann (TenneT) über die Änderungen im O-NEP. Bereits die Fragen und Stellungnahmen im Anschluss an die Vorträge zeigten das große Interesse der Teilnehmer an den Inhalten. Diese und alle weiteren Fragen und Anliegen wurden anschließend in einzelnen Gesprächen auf den Tisch gebracht. Die Übertragungsnetzbetreiber hatten dazu fünf Themeninseln vorbereitet, wo ihre Experten mit zahlreichen Informationsmaterialien den Gästen zu unterschiedlichen Themenfeldern zur Verfügung standen.  Konkret zu den Themen: Der 2. Entwurf des NEP 2014, der 2. Entwurf des O-NEP 2014, das neue EEG und seine Auswirkungen auf den 2. Entwurf, die Sensitivitäten 2014 und der Szenariorahmen 2015 sowie zu den Planungs- und Genehmigungsprozessen. Insbesondere diskutierten die Anwesenden über Fragestellung bezüglich  der HGÜ-Technologie, über die Bedeutung der Sensitivitäten, Einspeisemanagement und Redispatch im Zusammenspiel mit der verbesserten Methodik und Regionalisierung im zweiten Entwurf des NEP. Besonderes Interesse herrschte an den Auswirkungen des neuen EEG auf den Netzentwicklungsplan, die im 2. Entwurf des NEP 2014 durch den bereits im August 2013 genehmigten  Szenariorahmen nur in Form einer neuen Regionalisierung abgebildet werden konnte.

Auch die Darstellung und Gestaltung in NEP und O-NEP sowie Möglichkeiten zur Verbesserung der Dialogkultur waren Gegenstand der Gespräche.

„Der Netzausbau ist ein gesamtgesellschaftliches Thema, das wir nicht alleine lösen können“, so der Tenor der ÜNB. „Wir brauchen die Unterstützung der Politik und von allen, die von der Energiewende überzeugt sind.“

Zum Ende der Veranstaltung fasste Marius Strecker die Themenschwerpunkte des Tages zusammen und dankte allen Teilnehmern für ihr Engagement. „Schon in der Konsultation zu NEP und O-NEP haben wir den großen Bedarf an Dialog, Austausch und Information festgestellt. Die heutige Veranstaltung zeigt uns, dass wir diesen Dialog auch weiterhin fortsetzen und verstärken müssen. Daher freuen wir uns auf weitere Begegnungen und angeregten Austausch in 2015."

Alle Unterlagen, die im Rahmen des Infomarktes gezeigt wurden, finden Sie nachfolgend zum Download. Sollten Sie Fragen zu der Veranstaltung oder zu besprochenen Themen haben, wenden Sie sich gern per E-Mail an uns. Wir werden Ihr Anliegen gerne an den zuständigen Experten weiterleiten.